Online LIVE-Vorträge der lightzins eG

Bei unseren Online-Vorträgen verfolgen Sie die Referentin / den Referenten und die Präsentationsfolien zum angegebenen Termin live im Video. In einem moderierten textbasierten Chat haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt an die Referentin / den Referenten zu richten und so mit den anderen Teilnehmenden zu kommunizieren. Alle Elemente werden in einer übersichtlichen Oberfläche gemeinsam angezeigt. Die Inhalte der Vorträge stehen Ihnen für 12 Monate jederzeit online zur Verfügung. Zusätzlich können Sie die Präsentationsfolien als lightzins book (PDF) herunterladen und somit zeitlich unbegrenzt weiternutzen.

Der Vorsorgebevollmächtigte
Betreuungsrecht
01.12.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Die Vollmacht wird für den „Sorgefall“ im Rahmen einer Vorsorgevollmacht erteilt. Der Sorgefall tritt ein, wenn der Vollmachtgeber nicht mehr selbst seine persönlichen Angelegenheiten oder seine Vermögensangelegenheiten erledigen kann. Nur für diesen Fall wird Vorsorge getroffen. Dabei hofft der Vollmachtgeber, dass dieser Sorgefall nie eintreten wird und er selbst bis zum Schluss im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte seine Angelegenheiten selbst erledigen kann.

Für den Fall der Demenz, Schlaganfall mit Wachkoma usw. bevollmächtigt der Vollmachtgeber eine Person seines Vertrauens, für ihn tätig zu werden. Die Aufgabenkreise werden in der Vollmacht im Einzelnen aufgeführt. Die Aufgaben entsprechen denen des gesetzlichen Betreuers.

Die Vorsorgevollmacht gilt im Außenverhältnis, z. B. gegenüber Banken, Behörden, Kliniken usw.

In der Praxis werden ganz überwiegend Angehörige und/oder Eheleute zum Vorsorgebevollmächtigten bestellt. Das erforderliche Vertrauen ist dabei die wichtigste Voraussetzung. Im Familienbereich werden Vorsorgevollmachten regelmäßig ohne Entgelt geführt.

Immer mehr Betroffene haben jedoch keine eigenen Angehörigen oder diese genießen nicht das erforderliche Vertrauen. Dann wird einer außenstehenden Person des Vertrauens eine Vorsorgevollmacht erteilt. Der Betroffene hat dann selbst die Person seines Vertrauens ausgewählt und läuft nicht Gefahr, dass er später einmal vom Vormundschaftsgericht einen fremden Betreuer „vorgesetzt“ bekommt. So wird eine gesetzliche Betreuung durch die Vorsorgevollmacht vermieden.

Das Innenverhältnis zwischen dem Vollmachtgeber und dem Bevollmächtigten wird in einem Geschäftsbesorgungsvertrag geregelt. Personen oder Institutionen, die das Vertrauen der Vollmachtgeberin/des Vollmachtgebers genießen, werden oftmals auch im Todesfall zum Nachlassabwickler und/oder zum Testamentsvollstrecker bestellt.

Der Bevollmächtigte wird im Gegensatz zum gesetzlichen Betreuer nicht vom Vormundschaftsgericht kontrolliert Nach dem Tod des Vollmachtgebers muss der Bevollmächtigte jedoch damit rechnen, den Erben Rechenschaft abzulegen.

Der Vortrag zeigt auf, welche Tätigkeiten vom Vorsorgebevollmächtigten zu übernehmen sind und welche „Haftungsfallen“ beachtet werden müssen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 01.12.2020 | 18:30 - 20:00

Erbschaftsteuer sparen – Schenkungsteuer vermeiden
Steuerrecht
08.12.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

In diesem Jahrzehnt werden in Deutschland bis zu 6 Millionen Erbfälle erwartet. Durch diese werden weit mehr als 2 Billionen EUR übertragen. Dies zeigt nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung der Erbschaft- und Schenkungsteuer, sondern erklärt auch die scheinbar nicht enden wollende politische und rechtliche Auseinandersetzung mit dieser Steuer. Den einzelnen Bürger interessiert vorrangig die Frage der eigenen Vorsorge vor zu hohen steuerlichen Belastungen. Bei Spitzensteuersätzen von bis zu 50 % erscheint diese Sorge um den Erhalt des Vermögens für die nächste Generation berechtigt. Vor allem bei größeren Vermögen oder bei einer Vermögensübertragung an Personen, die nicht zum Kreis der nahen Verwandten gehören, müssen steuerliche Auswirkungen geprüft und gegebenenfalls optimiert werden. In vielen Fällen ermöglicht nur eine sorgfältig geplante und lange im Voraus angelegte Vermögensübertragung auf die kommende Generation den Erhalt des Vermögens.

Der Vortrag zeigt auf, welche Aspekte der Erbschaftsteuer und der Schenkungsteuer in die Nachfolgeplanung einbezogen werden sollten. Es wird eine Vielzahl von Möglichkeiten vermittelt, wie steuerliche Belastungen bei der Übertragung von Vermögen reduziert werden können.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 08.12.2020 | 18:30 - 20:00

Anmeldung bald möglich
Erben und Vererben – aber richtig!
Erbrecht
15.12.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Es sollen Nachfolgeregelungen gestaltet werden, die hieb- und stichfest sind. Testamente oder Erbverträge sind so zu formulieren, dass der Willle des jeweiligen Verfassers „so wie gewünscht“ umgesetzt wird. Der LIVE-Vortrag befasst sich vertieft mit den verschiedenen Fragestellungen und Fallgruppen in der erbrechtlichen Gestaltung. Es wird besprochen, weshalb auch Grundzüge und Probleme des Pflichtteilsrechts und vorbereitende Erbfolgemaßnahmen einzubeziehen sind. Typische Fallkonstellationen und Fragestellungen werden anhand zahlreicher Vertragsmuster eingehend erörtert.

Basis des LIVE-Vortrags ist eine umfangreiche Arbeitsunterlage, welche die neueste Rechtsprechung und Literatur berücksichtigt und auch als Nachschlagewerk für die Praxis geeignet ist.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 15.12.2020 | 18:30 - 20:00

Anmeldung bald möglich